Gastronomie

Tischlein deck dich

Von Jens Bartels · 2015

Die Gastronomie gehört zu den Säulen der deutschen Lebensmittelbranche. Mit ihrer Nachfrage nach ganz unterschiedlichen Produkten tragen sie zu einer immensen Vielfalt des Lebensmittelangebotes bei und bereiten tagtäglich Millionen von Menschen ein gesundes Essvergnügen.

Meeresfrüchte, Pasta oder Teltower Rübchen: Gaststätten und Restaurants können auf ihrer Speisekarte ganz unterschiedliche Akzente setzen. Zu den Erfolg versprechenden Trends in der Gastronomiebranche zählt der Fokus auf regionale Herkunft, Frische und besondere Qualität. Gäste legen immer mehr Wert auf Frische und Saisonalität. Eine Speisekarte mit regionalen Spezialitäten sorgt aber nicht nur für die Aufmerksamkeit der Gäste, sondern unterstützt zugleich die regionalen Erzeuger bei der Produktion von Lebensmitteln. Auf diese Weise gewinnen in der Lebensmittelbranche neben komplexen globalen Lieferketten auch lokale Partnerschaften an Bedeutung.
Insgesamt hält die Lebensmittelbranche in Deutschland eine große Auswahl an Produkten für ihre zumeist höchst qualitätsbewusste Kundschaft aus der Gastronomie bereit. Köche können somit auch die ausgefallensten kulinarischen Ideen in leckere Gerichte umsetzen.

Quelle: Statistisches Bundesamt, 2015

Großhandel dominiert den Markt

Während sich der Lebensmitteleinzelhandel an den privaten Endverbraucher richtet, profitiert neben den spezialisierten Erzeugern hochwertiger Lebensmittel insbesondere der Großhandel von der Nachfrage gewerblicher Kunden aus Industrie und Gastronomie.
Der Markt der Gastronomie ist dabei nicht zu unterschätzen: Mit 52,6 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2014 erreicht die Außer-Haus-Verpflegung fast ein Drittel des jährlichen Lebensmittelumsatzes in Deutschland. Dazu zählen übrigens nicht nur Gaststätten, Restaurants und Imbisse, sondern auch Eisdielen, Cafés oder Kantinen. Knapp 180.000 Unternehmen sind in Deutschland in der Gastronomie tätig.

Lebensmittel richtig behandeln

Damit Verbraucher bedenkenlos das Erdbeereis in der Waffel oder ein schmackhaftes Wiener Schnitzel in der Gaststätte um die Ecke genießen können, gibt es für die Gastronomie eine Reihe von Regelungen in Bezug auf die Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang das haccp-Konzept. Die Abkürzung steht für „Hazard Analysis Critical Control Point“. Dahinter verbirgt sich ein internes Eigenkontrollsystem, um die Lebensmittelsicherheit für den Verbraucher zu gewährleisten. Ein Beispiel: Wer mit rohen Eiern arbeitet, sollte mit Hilfe des Prinzips haccp unter anderem Eingangskontrollen durchführen, die Qualität der Eier und ihre Lagerzeit regelmäßig prüfen, das Haltbarkeitsdatum beachten und nicht zuletzt Rührei mindestens drei Minuten auf 75 Grad erhitzen, bis es fest ist. Guten Appetit. 

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