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Nachhaltiger Kakao

Weil fairer Anbau kein süßer Traum ist

Von Alfred Ritter GmbH & Co. KG · 2019

Rund zehn Kilogramm Schokolade isst hierzulande im Durchschnitt jeder pro Jahr. Dass der Deutschen liebste Süßigkeit oftmals auch eine bittere Seite hat, ist inzwischen auch vielen Verbrauchern bewusst. Um die sozialen und ökologischen Bedingungen im Kakaoanbau zu verbessern, bedarf es, da sind sich die Experten einig, der Anstrengungen aller – von den nationalen Regierungen der kakaoanbauenden Länder bis zu den kakaoverarbeitenden Unternehmen der Süßwarenbranche. Und den Mut, neue Wege zu gehen.

Als Vorreiter in der Branche gilt die Alfred Ritter GmbH & Co. KG. Der Hersteller der traditionsreichen Schokoladenmarke Ritter Sport bezieht nicht nur als erster und bislang einziger großer Tafelschokoladenhersteller für das gesamte Sortiment ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao, sondern geht noch einen Schritt weiter und baut in Nicaragua selbst Kakao an. Damit verfolgt das Familienunternehmen ein ehrgeiziges Ziel: Die eigene Plantage El Cacao soll zeigen, dass es möglich ist, Kakao unter sozial wie ökologisch guten Bedingungen und zu dennoch wettbewerbsfähigen Preisen anzubauen.

El Cacao – eine Plantage mit Modellcharakter

Die Ritter Sport Plantage im Südosten des mittelamerikanischen Landes unterscheidet sich in vielen Punkten von anderen. Mit einer Gesamtfläche von 2.500 Hektar gilt El Cacao als eine der größten zusammenhängen Kakaoplantagen der Welt. Allerdings wird nur knapp die Hälfte für den Kakaoanbau genutzt. Weitere 1.200 Hektar bestehen aus Wald- und Feuchtgebieten, die zum Schutz der Artenvielfalt auch in Zukunft unangetastet bleiben. Auch beim Anbau selbst spielt Biodiversität eine wichtige Rolle.

Agroforstsystem statt Monokultur

Ritter Sport bewirtschaftet die Plantage nach den Grundsätzen der integrierten Landwirtschaft und baut Kakao im Agroforstsystem an, bei dem zwischen dem Kakao heimische Sträucher und große Bäume verschiedener Arten gepflanzt werden. Diese Art der Mischkultur ist ökologisch nachhaltig, weil sie Lebensraum für unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten schafft, die Bodenqualität verbessert und den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln auf ein Minimum reduziert. Eine sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Monokultur. Durch die Aufforstung ehemals brachliegender Flächen trägt El Cacao überdies aktiv zum Klimaschutz bei.

Qualifizierung statt Lohndumping

Durch die Einführung einer modernen Mechanisierung entstehen auf El Cacao nicht nur sichere, sondern vor allem auch qualifizierte Jobs mit entsprechend höheren Löhnen. Anders als im klassischen Kakaoanbau, der geprägt ist von einfachen, schlecht bezahlten Tätigkeiten und mangelnder Arbeitssicherheit. So erfolgt das Öffnen der geernteten Kakaofrüchte hier nicht mit Macheten, sondern mit einer eigens entwickelten Maschine.

Zertifiziert nachhaltiger Edel-Kakao aus eigenem Anbau

Seit 2018 ist El Cacao UTZ-zertifiziert und wird in diesem Jahr voraussichtlich 190 Tonnen nachhaltig angebauten Kakao für Ritter Sport Schokolade liefern. Etwa 2025 wird der Vollertrag erreicht sein, dann wird El Cacao rund 25 Prozent des Bedarfs an Kakaomasse von Ritter Sport decken. Neben Aufzucht und Pflege der Kakaobäume legt Ritter Sport besonderes Augenmerk auf die Nacherntebehandlung. Standardisierte und mechanisierte Verfahren bei der Trocknung und Fermentation des Kakaos sollen die gleichbleibend hohe Qualität des El Cacao Edel-Kakaos garantieren.

Eine Investition in die Zukunft

Rund dreißig Millionen Euro hat das deutsche Familienunternehmen inzwischen in El Cacao investiert. Eine Investition, die dem Kakaoanbau an sich zugute kommen soll. „Durch unsere eigene Plantage haben wir sehr viel über Kakao gelernt. Dieses Know-how hilft uns auch, ein kompetenter Partner zu sein für Bauern in anderen Regionen wie zum Beispiel in Ghana oder der Elfenbeinküste, wo wir über konkrete Programme den nachhaltigen Kakaoanbau fördern“, erklärt Ritter Sport Chef Andreas Ronken.

Cacao-Nica – Prototyp einer erfolgreichen Partnerschaft

Was diese Programme bewirken können, zeigt das Beispiel Cacao-Nica. Seit fast 30 Jahren fördert Ritter Sport den nachhaltigen Kakaoanbau in Nicaragua und arbeitet heute mit rund 3.500 Bauern eng zusammen. Ziel ist es, durch nachhaltige Anbaumethoden die Erträge sowie die Qualität des Kakaos zu verbessern und so das Einkommen der Bauern zu steigern. Dass das Cacao-Nica Programm inzwischen buchstäblich Früchte trägt, belegt nicht nur eine unabhängige Studie des Südwind Instituts zur wirtschaftlichen Situation der Bauern. Auch die Ernennung Nicaraguas zum Edelkakao-Land ist eine Auszeichnung für die inzwischen hervorragende Qualität des dortigen Kakaos. Und das schmeckt man.

Vegane Schoko-Trilogie – 100 Prozent rückverfolgbar

Der Kakao für die drei veganen Ritter Sport Sorten zum Beispiel stammt vollständig von den Partnern des Cacao-Nica Programms und ist damit zu 100 Prozent rückverfolgbar. Ob Dunkle Voll-Nuss Amaranth, Mandel Quinoa oder die neue Sesam: Alle drei garantieren veganen Schoko-Genuss mit gutem Gewissen.

Kontakt

Alfred Ritter GmbH & Co. KG
Alfred-Ritter-Straße 25
71111 Waldenbuch
E-Mail: info@ritter-sport.de
Web: https://www.ritter-sport.de/de/produkte/detail/Vegane-Sesam

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